Vertreterversammlung der VR Bank Oberfranken Mitte eG am 10. Juli 2026 - Mitglieder erhalten drei Prozent Dividende - Starke Genossenschaft im Wirtschaftsraum Kulmbach-Kronach - Wahl Aufsichtsrat
Kulmbach, 13. Juli 2026
Im Rahmen der ordentlichen Vertreterversammlung der VR Bank Oberfranken Mitte eG blickten Aufsichtsrat, Vorstand und die gewählten Mitgliedervertreter am Freitag, 10. Juli 2026 auf ein insgesamt erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 zurück. Zur Versammlung in der Dr.-Stammberger-Halle in Kulmbach begrüßte Aufsichtsratsvorsitzender Holger Riegg insgesamt 79 Mitgliedervertreter sowie zahlreiche Gäste, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Gemeinsam präsentierten der Aufsichtsratsvorsitzende und die Vorstandsmitglieder Frank Kaiser und Dr. Markus Schappert die Geschäftszahlen und die Entwicklung der Genossenschaftsbank im vergangenen Jahr.
Bericht des Vorstands über das Geschäftsjahr 2025
Markus Schappert eröffnete seine Rede mit einem Blick zurück ins Jahr 2025. Er schlug einen Bogen von der Bundespolitik über die Zinspolitik hin zu den Konjunkturumfragen der oberfränkischen Wirtschaft. Trotz der grundsätzlich wirtschaftsfördernden Zinspolitik
ist die Stimmungslage der Wirtschaft in der Region recht ernüchternd, wie die neueste Umfrage der Industrie- und Handelskammer Oberfranken zeigt. Nichtsdestotrotz konnte die Bank ein gutes Ergebnis zum Jahresende 2025 einfahren. Markus Schappert zeigte die wichtigsten Eckpunkte zur Entwicklung der Bank im abgelaufenen Geschäftsjahr auf.
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„Wir blicken zufrieden auf dieses sehr ereignisreiche Geschäftsjahr 2025 zurück. In einem wirtschaftlich weiterhin angespannten Umfeld ist es uns gelungen, solide und verantwortungsvoll zu wirtschaften. Der Jahresabschluss zeigt ein gutes Ergebnis, das Ausdruck unserer verlässlichen Geschäftspolitik und der intensiven Zusammenarbeit mit unseren Kunden und Mitgliedern ist.“
Dr. Markus Schappert
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Frank Kaiser dankte dem Aufsichtsrat für die zielgerichtete Zusammenarbeit, sprach den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern seinen Dank für die geleistete Arbeit und das große Engagement aus.
Vor allem dankte er den Kunden und Mitgliedern für das Vertrauen. Die solide Entwicklung der Geschäftsguthaben der Mitglieder zeigt, dass der Kurs der letzten Jahre Früchte trägt. Die Geschäftsguthaben stiegen um 3,6 Prozent von 41,8 Mio. Euro auf 43,3 Mio. Euro.
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„Die VR Bank Oberfranken Mitte eG steht wirtschaftlich gesund und zukunftsfähig da – unabhängig und mit einem klaren Fokus auf unsere Region. Dennoch werden unsere Herausforderungen schwieriger; der zunehmende Fachkräftemangel, die steigenden Anforderungen zum Schutz vor Cybercrime, oder die Möglichkeiten der künstlichen Intelligenz, um nur ein paar Beispiele zu nennen.“
Frank Kaiser
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Die VR Bank Oberfranken Mitte eG zählte zum Jahresende ca. 60.000 Kunden, davon 29.115 Mitglieder und ist in aktuell zwölf Geschäftsstellen in den Landkreisen Kulmbach und Kronach präsent.
Solide Entwicklung trotz herausfordernder Rahmenbedingungen
Die Bilanzsumme der VR Bank Oberfranken Mitte eG belief sich zum Jahresende 2025 auf 1.520,8 Millionen Euro und lag damit lediglich 0,8 Prozent unter dem Vorjahreswert von 1.532,5 Millionen Euro. Damit bewegt sich die Bank weiterhin deutlich über dem Durchschnitt der oberfränkischen Genossenschaftsbanken (926,4 Millionen Euro) sowie der bayerischen Genossenschaftsbanken (1.236,3 Millionen Euro).
Die Kundengelder lagen zum Jahresende bei 1.254,1 Millionen Euro und damit um 17,9 Millionen Euro unter dem Vorjahresniveau. Während Tagesgelder stärker nachgefragt wurden, zeigte sich bei Termin- und Spareinlagen eine zurückhaltendere Entwicklung. Gleichzeitig setzte sich der Trend zur Anlage in festverzinsliche Konzepte sowie in Aktien- und Fondsprodukte deutlich fort.
Besonders positiv entwickelte sich das Kreditgeschäft. Das Kundenkreditvolumen konnte um 57,9 Millionen Euro beziehungsweise 7,6 Prozent auf insgesamt 818,9 Millionen Euro gesteigert werden. Damit knüpfte die Bank an das starke Vorjahresergebnis an und erzielte ein Wachstum deutlich über dem Durchschnitt der bayerischen Genossenschaftsbanken. Als verlässlicher Finanzierungspartner der Region nahm die VR Bank Oberfranken Mitte eG auch im Jahr 2025 ihre Verantwortung für Privat- und Firmenkunden konsequent wahr.
Betreutes Kundenvolumen überschreitet 3-Milliarden-Euro-Marke
Das betreute Kundenvolumen, bestehend aus Kundengeldern, Krediten, Wertpapierdepots und Anlagen in Produkten der Genossenschaftlichen FinanzGruppe, stieg zum Jahresende 2025 auf 3.164,8 Millionen Euro. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einer Zunahme von 102,9 Millionen Euro beziehungsweise 3,4 Prozent.
Vertreterversammlung beschließt 3 Prozent Dividende
Die Vertreterversammlung folgte dem Vorschlag des Vorstands zur Verwendung des Jahresüberschusses. Die VR Bank Oberfranken Mitte eG erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2025 einen Jahresüberschuss von 1.569.323 Euro.
Davon werden 365.000 Euro zur weiteren Stärkung des Eigenkapitals verwendet. Gleichzeitig profitieren die 29.115 Genossenschaftsmitglieder von einer Dividende in Höhe von 3,0 Prozent, welche damit deutlich über dem aktuellen Kapitalmarktzinsniveau liegt. Die Ausschüttung beläuft sich insgesamt auf 1.203.672 Euro.
Mehr als 240.000 Euro für die Region
Als Genossenschaftsbank versteht sich die VR Bank Oberfranken Mitte eG nicht nur als Finanzdienstleister, sondern auch als aktiver Förderer des gesellschaftlichen Lebens in ihrem Geschäftsgebiet. Im Jahr 2025 flossen mehr als 240.000 Euro über Spenden und Sponsoringmaßnahmen zurück in die Region.
„Gesellschaftliches Engagement gehört zu unseren genossenschaftlichen Grundwerten. Unser Beitrag für die Region geht weit über Bankdienstleistungen und Dividendenzahlungen hinaus“, betonten Aufsichtsrat und Vorstand.
Einstimmige Entlastungen und Wahlen zum Aufsichtsrat
Die Vertreterversammlung erteilte den Vorstandsmitgliedern Frank Kaiser und Dr. Markus Schappert einstimmig die Entlastung für das abgelaufene Geschäftsjahr. Auch der Aufsichtsrat wurde für seine Arbeit einstimmig entlastet.
Turnusgemäß schieden zwei Mitglieder des Aufsichtsrats aus und stellten sich erneut zur Wahl. Timo Ehrhardt aus Ludwigsstadt und Hans-Peter Röhrlein aus Untersteinach wurden einstimmig für weitere drei Jahre in ihrem Amt bestätigt.
Neu in den Aufsichtsrat gewählt wurde Hans Peter Brendel aus Kupferberg. Auch seine Wahl erfolgte einstimmig. Gemeinsam mit Alexander Meile, Holger Riegg und Frank Wich besteht das Aufsichtsratsgremium künftig aus sechs Mitgliedern.
Gut aufgestellt für die Zukunft
Trotz eines anspruchsvollen wirtschaftlichen Umfelds blickt die VR Bank Oberfranken Mitte eG optimistisch auf die kommenden Jahre. Die Bank setzt weiterhin auf die Verbindung von persönlicher Beratung, regionaler Verbundenheit und modernen digitalen Lösungen.
„Der genossenschaftliche Gedanke mit seinen Werten Gemeinschaft, Verantwortung und Nachhaltigkeit ist aktueller denn je“, betonten Vorstand und Aufsichtsrat.
Auch als Arbeitgeber übernimmt die Bank Verantwortung in der Region. Zum Jahresende 2025 beschäftigte die VR Bank Oberfranken Mitte eG 204 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter zwölf Auszubildende. Mit ihrem Ausbildungsengagement sichert die Bank gezielt den eigenen Fachkräftenachwuchs und investiert nachhaltig in die Zukunft des Unternehmens.
Anmerkung:
Aus Gründen der besseren Lesbarkeit haben wir uns in dieser Pressemitteilung überwiegend für das generische Maskulinum entschieden. Wir möchten betonen, dass wir diese verkürzte Sprachform geschlechtsneutral und aus rein redaktionellen Gründen nutzen. Sie beinhaltet keine Wertung.